Verfasser:
Schmidt, Jan-Hinrik; Paus-Hasebrink, Ingrid; Hasebrink, Uwe; Mitautorin dieser Zusammenfassung: Claudia Lampert
Körperschaft:
Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen
Erschienen:
Hamburg/Salzburg: April 2009. 21 S.
URL:
http://www.lfm-nrw.de/downloads/zusammenfassung_soc
ialweb.pdf <06.05.2009>
Inhalt:
Gegenstand der vorliegenden Studie ist der Umgang Jugendlicher und junger Erwachsener im Alter zwischen 12 und 24 Jahren mit dem so genannten Web 2.0 und die Frage, welche Bedeutung ihm Heranwachsende im Kontext ihrer Mediensozialisation beimessen. Die Studie gibt einen Überblick über die Anwendungsgattungen im Web 2.0 und ihre technischen Funktionalitäten und beleuchtet die Medienrepertoires und Nutzungsgewohnheiten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Autoren der Studie kommen u. a. zu dem Schluss, dass bei der Diskussion um Risiken im Web 2.0 oftmals unbeachtet bleibt, dass die Risiken nicht allein von dem Angebot ausgehen, sondern erst im Wechselspiel von angebotsbezogenen Funktionalitäten und sozialen und medienbezogenen Kompetenzen entstehen. Dazu zählen die Autoren der Studie insbesondere Fehleinschätzungen bezüglich der Reichweite, Nachhaltigkeit und Dynamik von Social Web-Angeboten, d.h. eine mitunter naive Vorstellung von Online-Öffentlichkeiten.
Die vorliegende Studie beruht auf einer Analyse ausgewählter Social Web-Angebote, einer qualitativen Studie mit zwölf Gruppendiskussionen und 29 Einzelinterviews mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 12 und 24 Jahren und einer repräsentativen Befragung von 650 jungen Onlinenutzerinnen und –nutzern.
Mit der Durchführung der Studie waren das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung und der Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg beauftragt. Auftraggeber ist die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen.
Schlagwörter:
Web 2.0; Social Web; Kind; Jugendlicher; Internetnutzung; Mediennutzung
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